Tipps für deine Sicherheit

3 Tipps für deine Sicherheit

Inhalt:

Kein Plan ist auch keine Lösung- 3Tipps für deine Sicherheit

 

Du bist oft nachts unterwegs, kommst von Arbeit oder hast noch was zu erledigen? Dann ist es dir vielleicht auch schon mal so gegangen, dass du auf einmal komische Geräusche oder Schritte gehört hast, die sich nähern. Oft sind diese Geräusche oder Stimmen harmlos. Aber vielleicht hast du dich auch schon dabei ertappt, wie dir in einer solchen Situation alle möglichen Bilder und Gedanken durch den Kopf schießen. Und dir fallen keine Ideen oder mögliche Lösungen ein. Also wirst du langsam unruhig. Du merkst beim Schlucken den Klos in deinem Hals. Und langsam macht sich in dir Angst oder zumindest Unruhe breit.  Denn du weißt nicht, “was jetzt”.

Es ist nicht nötig in Panik zu verfallen denn du hast einen Plan, du hast 3 Tipps für deine Sicherheit.

 

Dir passiert das nicht!

Wirklich? Natürlich reagiert jeder anders auf solche Situationen. Wenn du dich öfter draußen bewegst und du oft nachts allein unterwegs bist gewöhnst du dich natürlich an solche Situationen und vieles wird Normalität.

Normalität? Einer der größten Feinde der Aufmerksamkeit ist die Routine. Wenn wir Sachen immer als gegeben betrachten, alles ignorieren was um uns herum geschieht dann werden wir auch blind für Veränderungen.

Menschen bestreiten den großen Teil unseres Tages mit Routinen. Wir verallgemeinern und fassen Dinge zusammen. Und wir kategorisieren und vereinfachen. Dies alles tun wir, unbewusst, um uns das Leben einfacher zu machen. Jeder von uns tut das.

Es gibt aber durchaus Momente in denen Aufmerksamkeit wichtig ist. Manche Leute ignorieren Dinge aber auch nur, weil “es solche Dinge nicht gibt”, ihnen so etwas nicht passiert oder man keine Angst haben muss.

Mögliche Gefahren oder einen betreffende Veränderungen zu ignorieren ist jedoch nicht wirklich die beste Entscheidung.

Unser Körper hat nicht ohne Grund ein integriertes Frühwarnsystem, die sogenannte Intuition oder besser unser Bauchgefühl.

Es ist also gut, wenn du diesem Gefühl Beachtung schenkst. Ob eine Situation gefährlich ist oder nicht wirst du dann wesentlich besser erkennen. Denn nur, wenn du weißt was um dich herum geschieht kannst du entsprechend handeln.

 

Der Plan

Wenn wir uns über einige Dinge, die uns in unserm Leben erwarten können, Gedanken machen, kann uns das sehr von Nutzen sein. Das heißt aber nicht, dass wir uns in eine sich immer mehr im Kreis drehende Spirale aus Sorgen und Ängsten begeben wollen.

Du bist bereits aufmerksam durch die Straßen gegangen und kennst Punkte auf deinem Heimweg an denen du dich schon eine ganze Weile unwohl fühlst? Hast Situationen erlebt die in dir klar für Unruhe gesorgt haben, weil du dort allein warst oder gar dir unbekannte Personen dir ein schlechtes Gefühl gemacht haben?

Dann sind hier einige Punkte die dir ein besseres Gefühl und im Zweifelsfall sogar mehr Sicherheit geben können:

  1. Denk mal darüber nach:

Denke mal darüber nach was dir alles passieren könnte…. aber STOPP…. Grabe nicht zu tief in einem vermeintlichen Problem oder einer vermeintlich gefährlichen Situation dies wir dich nicht weiterbringen. Es genügt, wenn du eine Idee hast was passieren könnte. Wir wollen nichts schwarzmalen. Denn es kann alles passieren oder auch NICHTS

Wenn du aber ungefähr abschätzen kannst was dich erwarten kann, bist du auch in der Lage dir bereits im Vorfeld zu überlegen was du dann tun könntest. Also wenn das mögliche Problem gefunden ist such nach möglichen Lösungen.

       2. Hier bekommst du Hilfe:

Mache auf den Wegen auf denen du öfter unterwegs bist und dich vielleicht unwohl fühlst mal deine Augen etwas weiter auf und schau wo du, wenn es wirklich zu einem Übergriff kommen sollte, Hilfe bekommen kannst. Dies können Geschäfte, Gaststätten und Bars oder anlaufpunkte für öffentliche Verkehrsmittel sein.

Bedenke um welche Uhrzeit du meist auf diesen Wegen unterwegs bist und habe eventuelle Öffnungszeiten im Blick. Geschäfte haben vielleicht geschlossen aber zum Beispiel Hotels haben oft auch einen Nachtdienst.

Sieh dir diese Punkte nicht nur aus der Ferne an. Wenn du bewusst auch einmal in diese Geschäfte hinein gehst bleiben dir diese Punkte besser im Gedächtnis und du kannst dich auch im Notfall an sie erinnern.

Keine Geschäfte und Bars in der Nähe? Dann suche dir trotzdem mögliche entfernte Fluchtpunkte zu denen du in einem Notfall rennen könntest. Und mache dir bewusst, dass du in einem solchen Fall so gut auf dich aufmerksam machen musst wie es geht. Das bedeutet du musst dann rufen und zwar sehr laut. Und dich unter lautem Rufen so schnell es dir möglich ist zu einem dieser Fluchtpunkte bewegen. Tipp: übe dies auch einmal bewusst, denn es ist gar nicht so einfach auf einmal laut zu werden.

        3. Sei vorbereitet:

Neben der wichtigen geistigen Vorbereitung ist es natürlich auch von Vorteil sich über die körperlichen Aspekte eine Auseinandersetzung Gedanken zu machen oder besser noch diese zu üben. Die schafft im Zweifelsfall ein mehr an Handlungsmöglichkeiten. Was aber noch viel entscheidender ist, ist ein mehr an Selbstbewusstsein. Dieses wird oft durch das trainieren einer Selbstverteidigung erreicht.  Durch das regelmäßige Training von Selbstverteidigungstechniken oder den Besuch eines Kompaktkurses zu diesem Thema, wirst du eine selbstbewusstere Ausstrahlung bekommen. Wenn du eine entsprechende Ausstrahlung hast sind die Chancen geringer vom Aggressor als Opfer ausgesucht zu werden.

Für den Fall einer körperlichen Auseinandersetzung bist du durch ein solches Training natürlich auch besser vorbereitet.

Vorbereitung schafft Sicherheit!

Welche Art der Selbstverteidigung für dich die richtige ist findest du am besten selbst heraus. Untenstehend findest du einige weiterführende Artikel die dir mit Sicherheit weiter helfen werden.

 

 

Links:

Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung

So findest du den Ausbilder für deinen Erfolg

10 Tipps für einen sicheren Schulweg

 

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Foto: Pixabay / PublicDomainPictures