Dehnung in der Selbstverteidigung

Erwärmung und Dehnung in der Selbstverteidigung?

Dehnung in der Selbstverteidigung
Dehnung in der Selbstverteidigung

„Dehnung in der Selbstverteidigung brauch ich nicht.“ „Erwärmung, zu was denn das? Wenn ich Angegriffen werde kann ich mich auch nicht erst erwärmen.“ Oder „Im Notfall muss ich nicht besonders beweglich sein um mich verteidigen zu können.“ Dies sind Aussagen, die ich oft höre, wenn es um das Thema Dehnung in der Selbstverteidigung geht. Und einige dieser Meinungen habe ich vor einiger Zeit selbst vertreten. Doch das ist so nicht ganz richtig!

Training bedeutet Wiederholung

Natürlich treffen diese Aussagen zu, wenn es um den direkten Kontext der Verteidigung in einem Notfall geht. Doch wo befinden wir uns denn in den meisten Fällen, wenn es um die Themen Selbstverteidigung, Selbstschutz oder Combatives geht? Wir befinden uns im Training! Und was bedeutet es, wenn man etwas trainiert? Training bedeutet Wiederholung.

Ich bin der Meinung vor allem dann, wenn man ein Training besucht oder selbst unterrichtet bei dem der Focus auf die Selbstverteidigung liegt ist Dehnung sehr wichtig. Auch hier sollte die Dehnung in der Selbstverteidigung nicht vernachlässigt werden.

BlitzDefence Klassen, Combatives oder Selbstschutztraining, um nur einige zu nennen legen einen hohen Wert auf Praxisnähe und Einsetzbarkeit in der Realität. In einer realen Auseinandersetzung ist es aber oft nur möglich einfache und grobmotorische Techniken abzurufen und einzusetzen. Auch ist es uns oft nicht möglich eine Vielzahl verschiedener Bewegungen zu machen. Meist sind es nur einzelne Bewegungen und diese dafür in einer hohen Wiederholungszahl. Diesem Fakt ist es geschuldet, dass wir dabei oft die immer gleiche Muskulatur beanspruchen.

Dehnung gegen Verkürzung der Muskulatur

Diese Muskeln neigen in folge dessen dazu kräftiger aber auch kürzer zu werden. Passiert dies kann es dazu führen, dass ein hoher Druck (Zug) auf Gelenke und Sehnen wirkt. Dies wiederum kann zu Schmerzen oder gar zu Schäden führen. Um diesen einseitigen Bewegungen gegen zu steuern ist die richtige Erwärmung und Dehnung in der Selbstverteidigung genauso wichtig wie in allen anderen Kampfsport oder Kampfkunstarten.

Wer also als Basis seines Selbstschutztrainings nicht eine Kampfsportart betreibt, in der das Dehnen bereits Bestandteil des Trainings ist sollte Acht geben. Am besten ist, wenn man darauf achtet, dass auch im Cobatives und BlitzDefence Training ein Mindestmaß an funktioneller Dehnung enthalten ist oder man nutzt Zusatz Angebote wie ChiKung oder Yoga um sich beweglich und leistungsfähig zu halten.

Langfristig verteidigungsfähig

Um also langfristig vertieidigungsfähig zu bleiben, Spaß an seinem Training zu haben und vor allem verletzungsfrei zu trainieren der sollte die Dehnung nicht vergessen. Andern Falls kann es passieren, dass man früher oder später beim Arzt oder Physiotherapeuten zu Behandlung vorstellig werden muss.

 

 

 

 

Leave a Comment

Your email address will not be published.