Die Legende seiner Entstehung

WingTsun

Es gibt verschiede Varianten zur Entstehungsgeschichte des WingTsun. Es ist anzunehmen, dass viele überlieferungen und Erzählungen durch politische, zeitgemäße oder einfach nur ausschmückende Einflüsse Veränderungen unterlegen sind. Fest steht dies alles formte über die Jahre die den meisten bekannte und gern verwendete Legende von der Entstehung des WingTsun.

Das Kloster der Shaolin

Die Entstehung des WingTsun wird auf das Shaolin-Kloster am Sung-Berg der Honan-Provinz in Zentralchina vor ca. 300 Jahren zurückgeführt. Die dort lebenden Mönche und ihr Shaolin-KungFu war weit über die Provinz hinaus bekannt. Der zu dieser Zeit herrschenden Regierung der Ching Dynastie machte diese Entwicklung und der damit verbundene Einfluss sorgen weshalb sie sich dazu entschieden das Kloster zu zerstören und die lebenden Mönche zu töten.

Doch diese leisteten so erbitterten Widerstand, dass das Kloster auch nach starken Kämpfen nicht eingenommen war.

Schließlich gelang es einen der Mönche zu überzeugen sich gegen seines Gleichen zu stellen und das Kloster in Brand zu stecken. Daraufhin waren die Mönche gezwungen aus dem Shaolin-Kloster zu flüchten und sich zu verstecken.

Die bekanntesten unter ihnen waren, Meisterin Ng Mui, Meister Chi Shin, Meister Pak Mei, Meister Fung To Tak, Meister Mui Hin und ihre Schüler.

Diese fünf Meister waren die Ältesten der fünf Shaolin-Stile. Sie teilten sich auf und versteckten sich in unterschiedlichen Teilen des Landes. Meister Chi Shin zum Beispiel versteckte sich als Koch auf einer „Roten Dschunke“. So bezeichnete man Theaterschiffe. Auf diesen waren die Künstler meist stark geschminkt oder maskiert, was es Verfolgern erschwerte einen zu entdecken.

Die Nonne Ng Mui

Die buddhistische Nonne Ng Mui verbarg sich im Weißen Kranich Tempel am Berg Tai-Leung. Dort konnte Sie sich ungestört der Kampfkunst widmen.

Sie machte sich zu dieser Zeit bereits Gedanken wie eine Kampfkunst sein müsste, um gegen die oft harten Techniken der Shaolin-Stile bestehen zu können. Denn auch sie wurde im laufe der Zeit auch immer älter und ihre Verfolger waren meist jünger und stärker als sie selbst. Und die Zeit würde kommen an der sie selbst mit ihren bisher erworbenen Fähigkeiten nur schwer gegen ihre Verfolger bestehen konnte.

Der Legende nach wurde sie bei ihrer Entwicklung von einer Beobachtung inspiriert. Sie soll den Kampf von einem Kranich und einem Fuchs beobachtet habe und dabei unteranderem gesehen haben wie der Kranich dich Angriffe des Fuchses mit seinen Schwingen abwehrte. Dies war der Legende nach die Geburtsstunde eines neuen Kampfstiles, der bis dahin noch keinen Namen hatte.

Am Fuße des Leung-Tai Berges lag ein Dorf in das Ng Mui von Zeit zu Zeit ging, um ihre Besorgungen zu machen. Dort lernte Sie Yim Lee und dessen Tochter Yim WingTsun kennen.

In diesem Dorf verkehrte auch ein Schläger namens Wong. Wong tyrannisierte die Dorfbewohner mit seinen Fähigkeiten im Kung-Fu, in dem er ein Experte war. Er war ein wohlhabender Salzkaufmann aus Fukien und gewohnt sich das zu nehmen wonach ihm gerade war. Wie zum Beispiel die junge Yim WingTsun. Er setzte ihr ein Ultimatum und drohte mit Gewalt falls sie nicht mit ihm gehen würde. Doch sie war bereits seid Kindheit an dem jungen Leug Bok Chau versprochen.

Da Ng Mui regelmäßig im Laden von Yim WingTsun ihrer Familie einkaufen ging erfuhr Sie von dem Leid und beschloss ihr zu helfen. Es wäre für Ng Mui selbst aber zu gefährlich gewesen ihre Identität preis zu geben indem sie gegen Wong den Schläger gekämpft hätte. Deshalb entschloss sie sich Yim WingTsun in ihrer neu entwickelte Kampkunst zu unterrichten. Ihre Ausbildung dauerte drei Jahre und erfolgte meist im Privatunterricht. Nach dem sie der Ausbildung im Weißen-Kranich-Tempel ging sie wieder zurück zu ihrem Vater in ihr Dorf.

Nicht lange danach tauchte Wong wieder auf und forderte erneut Yim WingTsun als seine Frau ein. Dieses Mal stellte sie sich dem Schläger und forderte ihn zum Kampf heraus. Dieser war sich seines Sieges gewiss und stellte sich der Herausforderung. Doch er sollte sich täuschen und verlor den Kampf gegen YimWingTsun. Als Sie den Schläger besiegt hatte führte Sie das Training bei ihrer Lehrerin Ng Mui fort. Bis sich Ng Mui eines Tages entschloss weiter zu ziehen und Yim WingTsun ermahnte das KungFu-System nur an würdige Nachfolger weiter zu geben.

Wie das System zu seinem Namen kam

Yim WingTsun und Leung Bok Chau heirateten schließlich doch noch. Und Yim WingTsun gab die Kampfkunst dann an ihren Mann weiter. Dieser hatte bereits vor der Hochzeit selbst KungFu praktiziert. Für ihn war es zu Anfang unvorstellbar, dass seine Frau selbst eine Kampkunst praktizierte. Und dann sollte dieser auch noch effektiver als seine Kampfkunst sein? Eines Tages bekam Yim WingTsun jedoch die Gelegenheit sich mit Leung Bok Chau zu vergleichen. Doch so oft die beiden auch miteinander kämpften so oft unterlag Leung Bok Chau seiner Frau. Von diesem Zeitpunkt an lernte er die Kampfkunst von Yim WingTsun. Die beiden trainierten regelmäßig bis Leung Bok Chau selbst ein Meister diesen Kung-Fu-Systems war. Leung Bok Chau nannte das System zu ehren seiner Frau „WingTsun-Kuen“.

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